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Einstellungstest und Eignungstest - Tipps

Das Grauen hat einen Namen und dieser lautet zunächst ganz unspektakulär "Einstellungstest". Kaum ein anderer Aspekt der Bewerbung treibt den Jobanwärtern so enorm die Schweißperlen ins Gesicht wie dieser und kaum einer weckt so viele negative Assoziationen. Vielleicht nicht zu unrecht, denn während die eine oder andere Anlaufschwierigkeit in einem Vorstellungsgespräch mit einer flinken Zunge leicht überwunden werden kann, zählt hier nur schwarz auf weiß das tatsächliche Ergebnis. Trotzdem sollte man sich nicht einschüchtern lassen, denn schließlich besteht auch hier bis zu einem gewissen Grad die Möglichkeit, sich vorzubereiten.


Einige Testverfahren befassen sich mit der Fähigkeit zu logischen Schlussfolgerungen und unterscheiden sich deshalb kaum von üblichen Denksportaufgaben. Andere wiederum erforschen das Allgemeinwissen oder mathematische Fähigkeiten. Wer also hin und wieder seine grauen Zellen animiert und sich mit dem aktuellen Tagesgeschehen in Politik und Gesellschaft auseinandersetzt, dürfte schon ganz gute Karten haben. Des Weiteren finden sich im Internet oder in einschlägiger Fachliteratur zahlreiche Übungen, die speziell auf derartige Einstellungsfragebögen abgestimmt sind und gern verwendete Themen aufgreifen. Sie helfen nicht nur Wissenslücken zu füllen, sondern nehmen dem Bewerber vor allem die erste Angst. Wer weiß, was ihn ungefähr erwartet, geht wesentlich gelöster an die gestellten Aufgaben heran.

Gerade entgegengesetzt verhält es sich mit sogenannten Persönlichkeitstests. An diesem Punkt kann (falsche) Übung sogar mehr schaden als nützen - doch selbst das kann man nicht pauschalieren. Klingt etwas verwirrend, ist aber schnell erklärt. Sich bereits im Vorfeld mit möglichen Fragen auseinanderzusetzen und sie ähnlich der Vorbereitung auf ein Vorstellungsgespräch zu überdenken, erleichtert garantiert das spätere Ausfüllen des Bogens. Gleiches trifft mit Sicherheit auch auf Übungstests in diesem Bereich zu. Sie bieten eine erste Orientierung und zeigen Schwachstellen der Persönlichkeit aus Arbeitgebersicht auf, an denen gearbeitet werden kann. Davon, vermeintlich perfekte Antworten auswendig zu lernen, muss allerdings abgeraten werden. Dies hat meist nur ein völliges Blackout zur Folge.

Wer versucht, krampfhaft zu erahnen, welche Antwort der zukünftige Arbeitgeber erwartet, setzt sich selbst meist zu sehr unter Druck. Dies führt eventuell bei einigen typischen Modellen zum Erfolg, doch in der Regel ist der Mensch nicht dazu gemacht, in den Kopf anderer zu sehen. Darüber hinaus wollen Unternehmen eine objektive Einschätzung durch den Test erreichen, weshalb sie solches Verhalten bereits einkalkulieren und entsprechende Fangfragen einbauen. Es ist also meist lohnenswerter, auf die eigene Persönlichkeit zu vertrauen und darauf, dass Ehrlichkeit für ein Bestehen ausreicht. Der beste Tipp lautet damit: Üben, üben, üben und dadurch mit der Zeit an Ruhe und Selbstsicherheit gewinnen.


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